Für Strom aus Photovoltaikanlagen soll es künftig 43,4 Cent pro Kilowattstunde als Grundvergütung geben. Dies gelte auch für große Freiflächenanlagen, soweit sie sich im Bereich eines Bebauungsplans befinden. Für Solaranlagen auf Gebäuden erhöht sich die Vergütung in Zukunft um 14 Cent pro Kilowattstunde bis 30 Kilowatt Leistung; um 11,6 Cent pro kWh über 30 kW Leistung; und zusätzlich um 5 Cent pro kWh bei Fassadenanlagen. Obwohl das neue EEG wegen der Termine des Gesetzgebungsverfahrens noch nicht am 1. Januar 2004 in Kraft treten könne, soll die neue, erhöhte Vergütung für Fotovoltaik schon für Anlagen gelten, die ab dem 1. Januar 2004 in Betrieb gehen, kündigt das BMU an. Damit werde das Auslaufen des erfolgreichen 100.000 Dächer-Solarstrom-Programms kompensiert. Es bleibe bei einer Senkung der Vergütung (Degression) von 5% pro Jahr für neue Anlagen.
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-130 000 neue Solaranlagen errichtet

-KFW Kredit ab 2,45%

-Wachsende Stromkosten, jetzt noch in Photovoltaik Investieren und Subventionen sichern

-Beispiel:  PV- Anlage mit 2.4 kWp [Infos hier]

-Solar Torantrieb für Garagen [Infos hier]

> 2003 Neues Rekordjahr für die Solarbranche 

Wie sollte die Anlage finanziert werden ?

Leicht dürfte die Entscheidung zur 100% Finanzierung der Photovoltaikanlage fallen. Die attraktiven Förderbedingungen des CO2-Minderungsprogramms der Bundesregierung legen eine Finanzierung über einen KfW-Kredit mit folgenden Konditionen nahe:

+ Laufzeit 10 Jahre 
+ Tilgungsfreie Anfangszeit 2 Jahre;

+ Zinssatz 2,45 % nom. - 3,2 % eff. p.a.; 

oder 

 

+ Laufzeit 20 Jahre
+ Tilgungsfreie Anfangszeit 2 Jahre;
+ Zinssatz 2,95 % nom. - 3,53 % eff. p.a.; 

Änderungen vorbehalten, weitere Infos finden Sie auf www.kfw.de

Die Beantragung des KfW-Kredits erfolgt über die Hausbank. Dem Antrag sind ein Angebot für die Photovoltaikanlage (evtl. mit Montagekosten) beizulegen. Dann ist die Förderzusage abzuwarten (gegenwärtig ca. 3 Wochen). Solange der Kreditzinssatz unter dem durchschnittl. Anlagezinssatz liegt, ist es unter Renditegesichtspunkten sinnvoll den Kredit in Anspruch zu nehmen.
Empfehlung: Die Finanzierung sollte über ein CO2-Minderungsprogramm erfolgen, da das 100.000 Dächerprogramm bereits erfolgreich beendet wurde.

Wie erreicht man die höchste Rendite?

Die KfW fördert Photovoltaikanlagen zur Netzeinspeisung grundsätzlich nur noch mit dem Nettobetrag (also ohne MwSt), da das Finanzamt automatisch alle Betreiber von Photovoltaikanlagen als Unternehmer einstuft. Selbständige erhalten damit vom Finanzamt die MwSt erstattet. Arbeitnehmer können zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Welche Wahlmöglichkeit haben Arbeitnehmer? Arbeitnehmer können gegenüber dem Finanzamt den Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung erklären und erhalten somit auch die MwSt zurück.

Was begünstigt eine hohe Rendite?

Durch den Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung erhalten Arbeitnehmer (Selbständige sowieso) die Mehrwertsteuer für den Kauf der Anlage zurück. Weiterhin erhebt der Betreiber gegenüber seinem Energieversorger zusätzlich zur Einspeisevergütung noch Mehrwertsteuer, die später an das Finanzamt abgeführt wird. Eine Gewerbeanmeldung ist nicht nötig.
Empfehlung: Arbeitnehmer sollten gegenüber dem Finanzamt auf die Kleinunternehmerregelung verzichten. Der geringe Mehraufwand für die Umsatzsteuererklärung gegenüber dem Finanzamt zahlt sich durch eine höhere Rendite aus.

 

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