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Photovoltaik-Systeme
Eine fest ausgerichtete Anlage besteht aus Solarzellen mit
Halterungen, Kabel mit Steckern, Wechselrichter und geeichtem Stromzähler. In den Modulen wird Gleichstrom produziert und
über Kabel (Gleichstromkabel) zum Wechselrichter geführt. Dieser
Wechselrichter wandelt dann den Gleichstrom in Wechselstrom um.
Für Heimwerker wird die
komplette Selbstmontage der Anlage mit geeigneten Halterungen auf ebenen
Flächen (z.B. Flachdach) kein Problem darstellen. Ohne handwerkliches
Geschick und bei höheren Dachflächen sollten Sie besser einen Fachmann
mit der Montage der Anlage beauftragen. Im Normalfall ist die Montage
der Anlage mit einem Helfer innerhalb eines Tages abgeschlossen.
Nachdem die Anlage vollständig installiert wurde, erfolgt der Anschluss an
das öffentliche Stromnetz durch einen Elektriker. Dieser erledigt die
Anmeldung bei Ihrem örtlichen Energieversorger.
Durch die gesetzlich
geregelte Einspeisevergütung zahlt sich die Investition schnell aus. Die Zeit nach der sich die Anlage selbst
finanziert hat, kann mit einer
Kalkulationtabelle
ermittelt werden. (Anhängig von Finanzierungsdauer,
evtl. Finanzierungskosten etc.)
Wieviel Energie benötigt
man für die
Herstellung von Solarzellen?
Früher wurde wesentlich mehr energieintensiv hergestelltes
Silizium eingesetzt als heute. Durch immer dünnere
Siliziumscheiben kann
man davon ausgehen, dass heutige Solarzellen in den ersten 4 Jahren mehr Strom
produzieren, als bei deren Herstellung benötigt wurde.
Eine Photovoltaikanlage führt zu einer Verringerung des
Ausstoßes von Treibhausgasen durch die Einsparung von Kohle, Öl und
Gas bei. Bsp. mit einer 2,4 KWp Anlage (ca. 25m²) erzeugen Sie ca.
45.000 KWh
Strom in 20 Jahren und ersparen der Umwelt ca. 27.000 kg CO²-Emission bzw.
11.000 l Öl. Durchschnittliche
Lebensdauer der Solarmodule:
über 30 Jahre
Werden bei PV-Anlagen Hilfsaggregate
benötigt ?
Bei den PV-Systemen werden
keine umweltschädlichen Hilfsaggregate benötigt, da hier direkt ins
öffentliche Hausnetz eingespeist wird.
Die Verwendung von umweltschädlichen Hilfsaggregaten
betrifft ausschließlich Inselsysteme d.h. der Solarstrom wird nicht wie bei
PV-Anlagen ins öffentliche Stromnetz eingespeist, sondern in Akkus
gespeichert. (Der Gesamtwirkungsgrad von Inselsystemen ist durch die
Verwendung von Akkus niedriger als bei Netzeinspeisesystemen)
Wieviel Sonnenlicht wird in
Sonne umgewandelt ?
Das Sonnenlicht wird von modernen Silizium Solarzellen zu ca.
20 % in Strom umgewandelt. Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit spielt der
Gesamtwirkungsgrad jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Zellen mit dem höchsten Wirkungsgrad führen nicht
unbedingt zur höchsten Rentabilität ! Wichtiger ist hier das Verhältnis
zwischen Investitionskosten und Stromertrag.
Ist Photovoltaik
nur etwas für Umweltfreaks oder für gewinnorientierte Menschen ?
Mit Photovoltaik kann unter bestimmten Voraussetzungen sehr rentabel Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Die Rendite ist hauptsächlich von den tatsächlichen Investitionskosten, der
Ausrichtung, möglichen Abschattungen sowie Finanzierungskosten abhängig.
Durch eine eigene Photovoltaikanlage kann man zukünftigen
Strompreiserhöhungen gelassen entgegensehen.
Nach Ablauf der 20-jährigen Einspeisegarantie kann der selbsterzeugte
Solarstrom evtl. selbst genutzt werden und Ihren Zähler entlasten. Ein noch
teurer werdender Strompreis dürfte somit alle PV-Betreiber weiterhin
finanziell entlasten !
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